Pfoten-Anekdoten
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Mein Pünktchen:



Frauchen:



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hiho:-))alles alles liebe zu eurem 22 ten hoc
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Ach was

Deutschland wird immer älter und im Zuge dessen, kommen nun auch  Themen zur Sprache, wo es wirklich an der Zeit ist, dass man da reagiert. Gemeint sind die enormen Demenz Erkrankungen. Könnt auch gut sein, dass sich so manch Creutzfeldt Jakob darunter befindet, aber das würde keiner bekannt geben, denn sonst gehts direkt wieder der nächsten Berufsgruppe schlecht, weil ja bei der Fütterung vom Schlachtvieh alles ach so ordentlich läuft.
Auf jeden Fall machte jetzt eine Sendung im TV darauf aufmerksam, dass viele Demenzpatienten durch die Pflegekasse grundsätzlich falsch eingestuft werden. Können wir bestätigen, denn wir hatten das Problem von 1990 bis 2000. Damals erkrankte die Schwiegermutter und wer sich ein bisschen mit der Problematik auskennt, der weiß wie viel Aufwand man betreiben muss, um solche Menschen zu pflegen. Durch den Medizinischen Dienst waren wir dazu verpflichtet, uns 24 Stunden um die kranke Frau zu kümmern. In der Regel würde das Pflegestufe III bedeuten. Eingestuft war die Schwiegermutter aber bis kurz vor ihrem Tod lediglich auf Pflegestufe I. Da wurde schon mit Magensonde und allem anderen schönen Kram gearbeitet. Wurde die Schwiegermutter mal in ein Altenheim zur Kurzzeitpflege gegeben, dann wurde sie dort in die höchste Versorungsklasse eingestuft und wir bekamen eine dicke Rechnung. Wieder daheim, war es dann wieder die Stufe I. Es hat verdammt viel Kampf bedeutet, bis endlich die höchste Pflegestufe griff und da war es dann auch schon fast zu spät. Drauf zahlen und wahnsinnig werden. Altenheimplatz kam nicht in Frage, weil erstens ein Versprechen gegeben worden war und man sich das ohnehin hätte gar nicht leisten können. Somit blieb eine Person im Haus und kümmerte sich um die Schwiegermutter. Ständige Kontrollen des medizinischen Dienstes musste man sich gefallen lassen und man lief immer Gefahr, dass als wenn es Fangprämien dafür gibt, ein wild gewordener Hausarzt die Schwiegermutter einweisen wollte.
Als im Jjar 2000 die Schwiegermutter verstarb, war es erschreckend zu sehen, was diese Krankheit aus ihr gemacht hatte. Weniger als ein Kleinkind, denn das erinnert sich irgendwann an etwas.
Und für den, der die Pflege übernommen hatte, war es schwierig wieder in Lohn und Brot zu kommen.
Und jetzt? Jetzt müssen sich die führenden Köpfe überlegen, was sie machen, denn die Demenz Erkrankungen nehmen zu. Wird wohl soweit kommen, dass wir demnächst in einen Topf einzahlen müssen, aus dem dann angeblich eine bessere Versorgung stattfinden wird. Vielleicht bauen die aber auch große Gebäude und sperren die erkrankten da ein. Sie passen ja schließlich nicht in das gesunde Bild von Deutschland.
Vor dem was nun passiert, wurde gewarnt aber wie üblich nicht drauf gehört. Passt mal wieder.
Hoffen wir, dass wir, wenn wir alt sind, hier und jetzt einfach umfallen und nicht erleben müssen, was man mit uns machen würde, wenn wir geistig nicht mehr in der Lage sind uns zu wehren.
Grundsätzlich ist Mensch ja sowieso selber schuld, wenn er erkrankt. Das gilt für Arbeiter einer Chemiefabrik genauso wie für die Wachleute der Atombomben, von denen die CDU solange erzählt hat, dass es die ja in Deutschland gar nicht gäbe.

Tja ...

Pfoten-Anekdoten 09.09.2010, 23.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Ansichten-Einsichten

Heute, vor 22 Jahren ...

... standen zwei relativ junge Menschen vorm Beamten auf dem Standesamt.  Tags drauf, die kirchliche Trauung, die sich ein bisschen verzögerte, weil wir zwar die Ringe hatten, aber das Stammbuch fröhlich allein im Wohnzimmer auf dem Tisch vergessen wurde. An der Orgel in der Kirche damals mein ehemaliger Musiklehrer, was ich ungemein toll fand. Es war ein sonniger Tag der 09.09.1988 und am Tag der kirchlichen Trauung, lag leichter nebel über Krefeld, der sich dann verzog und es wurde richtig warm. Wir sind nach der Trauung und dem gemütlichen Essen dann in unsere Flittertage abgehauen. Wohin? Na nach Cochem, wo abends ein Stehgeiger "Love Story" und "Strangers in the Night" spielte. Das sind Erinnerungen die bleiben und die man gerne abruft.
Heute, sind wir, wenn man es genau nimmt, auch noch relativ jung. Es ist verdammt viel in den 22 Jahren passiert und manchmal spielte egal wer von beiden mit den Gedanken, dass Allein das Leben vielleicht einfacher wäre.
Dann wollen wir mal schauen, wie lang das noch geht.

Pfoten-Anekdoten 09.09.2010, 07.06 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ansichten-Einsichten

Dunkelheit

Wenn du im Wohnzimmer sitzt und jetzt seit gut einer Woche, mit Anbruch der Dunkelheit die Düsen-Jets fliegen hörst, dann fragst du dich, für welchen verdammten Krieg jetzt wieder trainiert wird. Als damals der Krieg in Afghanistan los ging, mussten wir keine Nachrichten schauen, wir hörten nachts die schweren Maschienen fliegen und uns war unwohl. Jetzt, wo man weiß, dass im Irak der Abzug aus dem befriedeten Land (welcher Frieden?) vollzogen wird, fragt man sich, was diese Flüge in der Dunkelheit sollen. Ich weiß, dass ich als Kind schon heftig auf den Kriegslärm reagiert habe. Immer mit der Frage "Wieso?". Die Erzählungen der Eltern über die Erlebnisse aus dem zweiten Weltkrieg, haben mir Angst und Magenkrämpfe gebracht. Mein Geist sagt mir immer, dass ich keinen Menschen umbringen darf und kann, der mir persönlich nichts getan hat. Drum verstehe ich auch bis heute nicht, wie dieser Gehorsam zum töten zustanden kommt. Auge um Auge, Zahn um Zahn, mag ja irgendwo noch aussagen, aber was genau, weiß ich auch nicht. Ein Land verteidigen, okay. Aber in ein fremdes Land unter Vorraussetzungen reinzugehen, Menschen zu töten, die dem Angreifer nichts getan haben, das verstehe ich nicht. Ich verstehe den Soldaten nicht, der im Irak im Einsatz war und noch ist. Ich weiß auch nicht, ob die zig tausend Familien, deren Kinder im Kriegseinsatz gefallen sind, verstehen was das sollte. Patriot sein, für was?
Ich halte Gewalt für kein Mittel einen Konflikt zu lösen. Ich halte mich an den Spruch, dass die Feder mächtiger als das Schwert ist.

Wann die Flüge im Schutze der Dunkelheit aufhören? Keine Ahnung. Ich habe wirklich Sorge, dass der nächste Schlag gegen einen Schurkenstaat ansteht. Und dann? Der Haß wird niemals besiegt, nur noch mehr entstehen.

...

Pfoten-Anekdoten 08.09.2010, 22.30 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ansichten-Einsichten

Auch haben wollen

Ich bin ja vorhin mit meiner Fellfluse durch die Moselanlagen. Wir haben uns auch freundlich an den Enten und Gänsen vorbei geschmuggelt. Trotzdem tönte die Alarmgans los und wenn die das macht, kriegt die sich ja nicht mehr ein. So folgten dann eine weitere Gans und zwölf Enten dem Geschrei. Ein Palaver in den Anlagen und das, weil ich mit Herrn Denzel aufprallte.
Auf dem Rückweg, sauste eine der beiden schwarzen Katzen, die irgendwo direkt an der Moselstraße wohnen, an uns vorbei. Im Maul eine tote Maus (hoffentlich). Herr Denzel schaute, die Katze schaute, Herr Denzel hüpfte, denn schwarze Katze, kann nur Pünktchen sein. Die Katze gab Fersengeld und sauste weiter. Dabei baumelte das leblose Etwas in ihrem Maul. Herr Denzel am jammernd, denn von dem Teil, wollte er auch was abhaben. Schließlich waren die Enten gefüttert worden und er hatte nix abbekommen. Wenn ein Retriever Staubsauger auf dem Rasen spielt und versucht den kleinsten Krümel Brot aufzusaugen, sieht das lustig und vor allen Dingen, sehr verfressen aus. Die Katze versteckte sich dann unter dem Auto in der Auffahrt. Allerdings sehr ungeschickkt, denn ihr Popo schaute noch unterm Auto raus. Manchmal, wenn Herr Denzel sich was in den Kopf gesetzt hat, dann setzt er seine 30 Kilo als Waffe ein. War echt ein Kampf vorhin, dem Hein zu erklären:
1. Du frisst keine Mäuse
2. Du ärgerst keine Katzen
3. Du frisst keine Katzen
4. Zuviel Fleisch ist ungesund

Herr Denzel schmollt seither und fand es auch nicht wirklich lustig, dass ich ihm vorhin ein Stückchen Möhre schenken wollte. Da kam dann wieder dieser verächtliche Blick "seh ich aus wie ein Vegetarier?".
Also mir hat das Möhrengemüse geschmeckt, Herrn Grizzly auch.

Pfoten-Anekdoten 08.09.2010, 18.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Denzel | Tags: Golden Retriever, Bruttig, Maus, Katze,

Männer sind Indianer ..

.. und ein eben jener, kennt keinen Schmerz!

Heute wäre ja Zeit gewesen, mal eben die Ecke rum zum Arzt zu gehen. Stattdessen wird geklagt und jemandem wie mir erzählt, wie sich das mit den Rückenschmerzen verhält. Da sitze ich dann hier in der Küche, schaue und habe Wut. Wenn es die Möglichkeit gibt, dass Rückenschmerzen verschwinden, weil sie durch falsches Heben entstanden, dann sollte man das auch machen und nicht immer nur Klagen und so weiter. Da schwillt mir der Kamm, denn ich würde gerne auch die Chance haben, dass meine Wirbelsäule und Hüfte wieder in Ordnung käme.
Jetzt darf ich gespannt sein, ob der Gatte dann morgen früh wenigstens zum Arzt geht, oder ob er weiter "Häuptling kennt keinen Schmerz" spielt.

Ich schnappe mir gleich mal die Fellfluse und mache den Ritt durch die Wiese mit. Dabei kann man auch gut nachdenken und die Nachrichten verdauen. Sprachen die heute davon, dass der geplante Ferienpark in Zell mit 200 Häusern etwa 200 neue Arbeitsplätze bringen könnte. Hatte man damals auch von dem Ferienpark in Ediger-Eller gesagt. Und was liest man immer wieder? 400 € Kräfte werden gesucht. Der Einzelhandel in Zell kann zwar profitieren, aber dadurch entstehen auch keine neuen Arbeitsplätze. Aber, der holländische Investor will ja auch einen Yachthafen bauen. In Ediger-Eller war es ein Golf-Platz.


Und dann hoffe ich, dass die Idioten in Amerika nicht wirklich den Koran verbrennen. Wie doof kann man eigentlich sein??? Da wollen also Menschen radikal gegen Radikale vorgehen. Ich glaubs echt nicht mehr.






Pfoten-Anekdoten 08.09.2010, 14.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Frauchen blubbert mal wieder

Grummel ...

.. hier auf dem Bahndamm, direkt am Wohnzimmerfenster, seit halb sechs



wer hat die Scheißdinger erfunden???

So langsam wackelt jede Keramikfüllung in den Zähnen und meine Katze hat eine Fußreflexzonenbehandlung für umsonst.

Pfoten-Anekdoten 07.09.2010, 19.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Frauchen blubbert mal wieder

Soweit ist es schon ...

.. dass ich angesprochen werde und mir folgendes zugetragen wird.

"Als wir dich letztens auf der Bruttiger Brücke haben fahren sehen, meinte mein Mann zu mir -Guck mal da fährt Frau Denzel-."

Ja nee, iss klar.
Ist aber jetzt auch nicht das erste Mal, dass man meinen Namen nicht kannte, aber meinen Hund dafür umso besser.

"Sie sind die Frau mit dem schönen Hund!"

Wenn ich die Straße entlang gehe, dann darf ich nicht sensibel sein, denn Herr Denzel wird immer zuerst gegrüßt. Er ist ja auch viel hübscher wie ich.
Und gehen wir -also Herr Grizzly und ich- einmal alleine die Straße runter, spricht man uns an und teilt mit, wir hätten ja wohl den Hund vergessen.

Wir sind die mit dem bekloppten, blonden, liebevollen und als Blumenkind bekannten Hund.

Geil oder?


Pfoten-Anekdoten 07.09.2010, 16.02 | (7/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Denzel | Tags: Golden Retriever, Bruttig,

Mein Leben als Maus

Ich weiß noch, wie ich das Licht der Welt erblickte oder besser gesagt, wie ich auf die Welt gepresst wurde. Es war kuschlig warm und ich wohnte in einem Keller in einem Karton in dem eine alte Jacke lag. Meine Geschwister und ich buhlten um Futter und als wir eines Tages groß genug waren, verließen wir das Zuhause. Wohl auch, weil eine Katze ihr Unwesen trieb und drei meiner Geschwister grausam in den Tod riss. Ich höre heute noch ihre Schreie und ich sehe mich immer noch versteinert auf dem Rasen sitzen, wo ich auch nicht gerade geschützt war. Ich rannte, versteckte mich, was nicht viel brachte, denn diese Katze war ein Jäger wie er im Buche stand. Dachte ich, ich könne mal ein paar Minuten Luft holen, spürte ich ihren Atem, der nach meinen Geschwistern roch. Ich rannte und rannte und irgendwann, ich weiß gar nicht mehr wie es geschah, war es dunkel um mich. Ich spürte Zähne, die sich im mein Fleisch bohrten und ich hörte meine Knochen brechen. Oh Gott, die Katze hatte mich erwischt, aber wie? Ich hatte mich doch gut versteckt. Als ich ausgespuckt zu Boden geworfen wurde, damit ich meinen Mörder in die Augen schauen konnte, sah ich eine Katze, die ich nicht kannte. Gab es etwa mehr davon und waren die alle darauf geschult worden, uns Mäusen den Gar aus zu machen?
Mehr Fragen konnte ich mir nicht mehr stellen, denn das letzte was ich spürte, waren die Zähne der fremden Katze, die sich in mein Genick bohrten und meinen Kopf vom Rumpf trennten.

So sitze ich jetzt hier im Mäusehimmel bei meinen Geschwistern, Tanten und Onkels und erfahre, dass es unsere Bestimmung sei, dass uns die Katzen zu Tode jagen und manchmal auch verspeisen.
Aber, ich erfuhr auch, dass selbst die Katzen einen Feind hatten, der ihnen nach dem Leben trachtete. Der Hund.
Opa Maus, den ich nie gekannt hatte, der weit vor mir in den Mäusehimmel gefahren war erzählte mir, dass es der Kreislauf des Lebens sei und wir Mäuse nicht die einzigen Opfer der Katzen wären.
Vögel, Siebenschläfer und kleine Marder würden getötet. Warum wisse keiner, denn Hunger würden die meisten Katzen nicht haben, dafür hatten sie alle ein Zuhause oder wurden von freundlichen Menschen einfach nur so gefüttert.

Helfen konnte mir die Erkenntnis nichts mehr. Einzig gut war, dass ich meine Familie wieder um mich hatte. Dennoch hätte ich gerne noch ein bisschen Leben spüren wollen. Schade.

Pfoten-Anekdoten 07.09.2010, 12.53 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Frauchen blubbert mal wieder

Geschnatter am Boden

Es muss verdammt viel los gewesen sein in der Nacht. Ich habe nur gemerkt, dass Herr Grizzly gerne auch meine Hälfte des Bettes "bewohnen" wollte. Macht nix, denn ich liege meistens eh schon am linken Rand, weil es anders für mich nicht geht.
Auf jeden Fall stand unsere Kung-Fu Katze heute zum Frühstück heftig schnatternd auf dem Boden in der Küche und erzählte uns ihre Sicht der Dinge. Dazu hüpfte sie dann auch auf die Fensterbank und schnuffte zum mindestens millionsten Male die Keramik Schnecke ab. Dann stand Pünktchen mit großen Augen vor ihrem Helden, der eigentlich seinen Kaffee und sein Schnittchen zu sich nehmen wollte. Katze kennt ja dann nix und drängelt. Ich werde so lange in Ruhe gelassen, bis Katze dann eben mich als Opfer aussucht. Da wird mir dann der Arm abgeleckt und dann versucht reinzubeißen. Josi als Vorspeise, na lecker.

Herr Denzel hatte heute keinen Bock zu uns zu kommen. Der rüsselte im großen Wohnzimmer und bewachte seinen Ball.

Und jetzt, da ist die Katze mal wieder verschwunden. Sie freut sich bestimmt schon auf heute abend und dann die zwei Tage, wo Herr Grizzly daheim ist. Da kann sie dann wieder kuscheln bis der Arzt kommt. Dabei sabbert die Katze dann auch immer.


Pfoten-Anekdoten 07.09.2010, 08.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Pünktchen

Die Revolution ist im Anmarsch

Weiß auch nicht, ich hatte heute jedes Mal wenn ich die Stimme von Frau Dr. Merkel im Radio hatte, das Verlangen kurz nach Berlin zu fahren und die werte Dame samt Brüderle und Co. zu schütteln.
Eine Revolution sei nun in die Wege geleitet worden.
Hä?
Revolutionär wäre gewesen, wenn die Bundesregierung sich nicht hätte kaufen lassen. Stattdessen ist die Revolution, von der Frau Merkel spricht wohl jene, wo sie einfach mal hingeht und wieder zeigt, wie sehr ihr die Wähler knapp am Arsch vorbeigehen.
Unser Umweltkanzlerin, die so verbissen war, aus dieser Welt eine saubere zu machen, dröhnt uns nun weiter zu mit Atommüll. Und das alles auf damaligen Gutachten, die von den Betreibern in Auftrag gegeben wurden, die Atomkraftwerke bauen wollten.
25% der Stromerzeugung kommen nur über den Atommeiler, der soviel Dreck produziert, dass einem schlecht werden kann.
Muss ja eine schwierige Verhandlung gewesen sein, die da gestern im Bundeskanzleramt statt gefunden hat. Lecker Kaffee, ein bisschen Smalltalk und dann so tun, als wäre in letzter Sekunde eine Einigung erzielt worden.

Tja, ich denke wir sollten jetzt auch hingehen und der Regierung ein bisschen Feuer unterm Hintern machen.
"Wenn ich nicht später ab 60 meine volle Rente bekomme, dann zahle ich eben ab sofort keine Steuern mehr!"
Wetten dass ... wir wären aber so etwas von am Arsch gepackt. Drohen und Erpressen, dass dürfen nur Energieriesen in deren Vorständen soviele der schwer arbeitenden Politiker vom gestrigen Abend sitzen.

Ein Volksbegehren wäre hier und jetzt nicht falsch. Ich bin dabei. Ich muss zwar nicht um die Zukunft meiner Kinder kämpfen, weil ich keine habe, aber ich möchte nicht weiter Angst haben, dass irgendwann einmal ein Atommeiler hier fröhlich in die Luft geht.

Manchmal möchte ich mein Hund sein, der von alledem nichts versteht und der sich keine Sorgen machen muss.


Pfoten-Anekdoten 06.09.2010, 18.41 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ansichten-Einsichten

Hm, wie lecker

Ich weiß, dass meine erste Katze das nicht gemacht hat. Also, sie hat erlegte Fliegen nicht mit einem Biss im Maul verschwinden lassen.
Pünktchen hatte hier jetzt gerade mal wieder ein Festmahl. Die Fliege klebte am Küchenfenster, dachte wohl, sie sei sicher. Hatte sie die Rechnung ohne die Kung-Fu Katze gemacht.
Ein Handkantenschlag, Fliege ohnmächtig und dann kam, wie schon geschrieben.

Wem es schmeckt. Demnächst rennt die Katze noch an den Kühlschrank und holt sich Herrn Grizzly seine Knofi- Sauce. Es soll ja schmecken.

*würg*

Pfoten-Anekdoten 06.09.2010, 13.21 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Pünktchen

Blöder Start in die Woche ...

.. wenn der Gatte sich am Samstag auf der Arbeit das Kreuz verknackt hat und es bis heute morgen nicht für nötig hielt, dieses mal mitzuteilen.
So saß er vorhin wie ein Häufchen Elend am Frühstückstisch und bekam eine meiner Schmerztabeltten, die ihn sicherlich auf Wolken fliegen lässt.
Natürlich hat er Sorge um seinen Job. Doch wenn aufgrund des wirklich stetigen Kundenandrangs, er von 9.00 bis 19.00 nur für Wohnungen die Teppiche zugeschnitten hat, dazu immer auf dem Boden robbt, kann das Kreuz schon mal "krack" sagen.
Und somit sind wir bei dem wundervollen Vorschlag angekommen, dass Mensch bis 67 arbeiten soll.
Soll die Regierung doch lieber sagen "Wir haben kein Geld, keinen Bock und müssen sparen. Wer also bis 67 nicht mehr kann, kriegt eben nichts oder weniger. Basat!"
Aber nee ...

Bin mal gespannt, ob der Gatte bis heute abend durchhält oder nachher in der Tür hängt.

Manchmal ...

Pfoten-Anekdoten 06.09.2010, 08.37 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Frauchen blubbert mal wieder

Party die Ecke rum

Zwei Nachbarskatzen saßen da schon und schauten erstaunt, als wieder einmal das Fallobst seinem Namen alle Ehre machte. Auch mein Hund schaute, denn er war der Überzeugung, dass das Klatsch von den Katzen kam.
Ich meine, eine der Katzen sei Moritz gewesen, der genau dort immer mal wieder sitzt.
Als ich mit Denzel dann die Straße weiter ging, saß Katze Nummer 3 auf den Stufen und war auf dem Sprung zu den Kumpels. Herr Denzel fand das wahnsinnig interessant. Kein Gebell, aber freudiges Schwanzwedeln und ein Blick zu mir "will auch zu der Party".
Und weil Katzen eben so anders sind, als alle anderen Fellflusen, hat mir meine vorhin eins auf die Nase gehauen. Ich hatte mich gebückt, da ich den Strom für das TV Gerät unterbrechen wollte. Irgendwie störte ich mit meiner Rübe wohl die Jagd nach der fetten Mücke, die da im Wohnzimmer flatterte.

Gestern habe ich ja den neuen Berndorf bekommen. "Die Nürburg Papiere". Vorhin bin ich damit fertig geworden. Immerhin 365 Seiten und dafür lasse ich alles, was im TV laufen könnte, dann auch gerne mal sausen.
Interessant ist die Story allein deswegen schon, weil wir ja hier in der Eifel ein fröhliches Millionengrab haben. Der werte Schöpfer vom Space-Center in Bremen, hat in der Eifel zugeschlagen und was bauen lassen, was keiner braucht. Dubiose Geldgeschäfte und ein zurückgetretener Finanzminister in Rheinland-Pfalz sind nur eine Spitze des Eisberges.
Berndorf hat drum herum ein paar Morde geschehen lassen. In einem Eifel Krimi von Berndorf sterben immer Menschen. So abwägig, dass vielleicht einem Eifeler die "Hand ausrutschen" könnte, ist nichts.
Wir haben uns diesen Bau auch einmal angesehen und nun ja, es ist ein gräßlicher Betonbau, der uns Steuerzahler zur Kasse bittet.
Es darf gespannt gewartet werden, wie und was aus dem Bau werden soll und ob die frommen Wünsche der Investoren eintreten.

Und weil Krimis gut sind, warte ich mal ab, ob es jetzt wirklich eine Klage gegen die Regierung gibt, die sich dazu durchgerungen hat, dass die Atomkraftwerke noch länger laufen dürfen. Und weiter mit dem Atommüll, der ja der Umwelt nicht so viel Schaden zufügt wie das CO2.

Gute Nacht.

Pfoten-Anekdoten 05.09.2010, 23.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Ansichten-Einsichten

Das schlafende Dorf

Wir haben aufmerksam den Tieren der Nacht zugehört,
die da in den Weinbergen die Gespräche führten.
Wir wissen nicht, was die sich zu erzählen hatten,
doch erfüllte es die Stille mit sehr viel Leben.

Jetzt, wo ich hier sitze und den Tag erwarte,
schläft das Dorf noch tief und fest.
Gleich, als wenn es nicht anders sein könnte,
pulsiert wieder das Leben und das Dorf.

Und wenn dann wieder alles gesagt ist,
die Menschen in ihren Betten liegen,
kommen die Stimmen der Tiere wieder
die den ganzen Tag versteckt im Busch,
dem Lärm aus dem Weg gegangen sind.

(C) Josi Geisbusch

Pfoten-Anekdoten 05.09.2010, 08.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Ansichten-Einsichten

Feierabend

04 09 2010 004.JPG

Flöhe hat er keine, aber eine Bank für sich alleine.



Herr Professor Denzel schaut mal wieder in die Welt hinaus.



Um dann vor der total zugewachsenen Laterne auch einfach mal teilnahmslos zu schauen.



Wie brav er doch sein kann.



Der kopflose Hund im Flur. Wieso Herr Denzel immer mit seinem Körper im Flur und mit seinem Kopf um den Türpfosten gelehnt liegt, weiß ich nicht.

Meine Freundin hat mir vorhin den neuen Berndorf gebracht und den lese ich jetzt. Dazu eine Tasse Kaffee. So kann man und auch ich mir den Feierabend gefallen lassen.

Pfoten-Anekdoten 04.09.2010, 18.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Denzel | Tags: Golden Retriever, Bruttig,

So, warten wir mal ab ...

... wie der Kuchen wird, der im Backofen duftet. Könnt sein, dass ich ein bisschen viel Butter drinne habe. Muss der Kuchen eben länger backen. Was man halt so tut, wenn man nicht so genau weiß, ob der Besuch kommt, für den immer irgendwas Süßes im Haus sein muss. Herrn Grizzly freut das natürlich auch. So hat er die Pralinen, die mitgebracht wurden, gestern auch getestet. Immer schön mit dem Beipackzettel, was welche Praline ist.

... habe gerade meiner Freundin geschrieben, dass sie bei "wkw" ein bisschen was anders formulieren muss. Bin mal gespannt, ob ich die Mitteilung bekomme, dass ich ein "Ei" sei.

... Herr Denzel hat es vorhin mit der Betrachtung von Reben übertrieben. Weiß echt nicht, was der immer sieht und hört. Der steht zehn Minuten im Weinberg und schaut nur auf die Rebe. Ob die Trauben wachsen sieht??? Ob er sich fragt, was das für seltsame Früchte sind???

Bruttig, ist gut besucht von Urlaubern und um 19.30 gibts auf dem Festplatz ein Platzkonzert. Und vorhin stand ein uralter Ford am Marktplatz. Seltsam, dass mir direkt uns Heinz Erhardt mit "fährt der alte Lord fort, fährt er mit dem Ford fort" einfiel. Jetzt summe ich das Lied seit gut einer Stunde.


Pfoten-Anekdoten 04.09.2010, 16.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Frauchen blubbert mal wieder

Meine Mittagsradtour

Ich hatte ja von dem Jungschwan berichtet, der leider Gottes eingeschläfert werden musste.
Heute habe ich seine Familie in Beilstein besucht.


Man sieht, wie langsam das Grau in Weiß wechswelt.



Zwei machten einen langen Hals und die anderen drei schauten.

Ich bin dann weiter, Richtung Mesenich. Unterwegs habe ich dann auf der gegenüberliegenden Seite fotografiert, was als Warnung hier gelten sollte. Vor Jahren hatte sich aus dem Berg ein großer Felsbrocken gelöst und war auf die Bundesstraße geknallt. Gott sei Dank ist seiner Zeit nichts passiert. Es zeigt aber deutlich, dass hier alles in Bewegung ist und man nicht anfangen sollte, die Wälder noch zu roden. Das täte nach den Orkanschäden nicht gut.



Ich bin dann weiter und habe unter den Walnussbäumen in Mesenich dann mal eine Pause eingelegt, denn eigentlich wollt ich ja nur bis Briedern. Aber irgendwie war mir danach, mich mal in Ruhe nur um mich zu kümmern.




Kamera aufs Gesicht gehalten und dann eben Beweisfoto selber geschossen. Geht doch! Und, ich sag ja immer, ich habe jede Menge graue Haare. Die käsige Gesichtsfarbe, naja manchmal treibt einem der gewisse Umstand schon die Farbe aus dem Gesicht. Weiß auch echt nicht, welcher Affe mich geritten hatte, so einen Ritt hinzulegen. Aber, coole Sonnenbrille und die ist schon 19 Jahre alt. Habe ich damals im Urlaub in Cochem gekauft.

Ich bin dann in Senheim über die Brücke auf die andere Moselseite gewechselt. Habe in Senhals langsam und gemütlich gemacht. Die lange Strecke zwischen Senhals und Ellenz-Poltersdorf, habe ich mehrfach ein kleines Stoßgebet gen Himmel gesendet, denn die Autofahrer, die mit mehr als 100 Sachen an einem vorbeidonnern, da kann einem Bibberbang werden.
In Ellenz-Poltersdorf angekommen, merkte ich aber sowas von heftig mein Steißbein, dass ich entschied mit der Fähre nach Beilstein überzusetzen. Das sparte mir dann den erneuten Anstieg der Bruttiger Brücke, das hatte ich ja heute schon einmal.
Also 1,50 Euronen bezahlt und dann mal die Kamera auf die Burgruine Metternich gehalten. Ja ja, Fürst von Metternich, das leckere Brausewässerchen, hat ja nicht von ungefähr seinen Namen.



Wieder in Beilstein, dort wo die Schwäne sind, war es dann nicht mehr zu weit bis zur Fausenburg. Ich war froh, als ich durch die Tür ins Haus fiel. Wenn Herr Grizzly das gleich erfährt, schlägt der die Hände übern Kopf zusammen. Ich werde wohl entgültig dann morgen die Quittung dafür bekommen, dass ich heute etwas gemacht habe, was ich gesundheitlich nicht hätt machen dürfen.
Aber, die Ecke ist zu schön und irgendwie ... pfft.

Jetzt gleich gibts Linseneintopf. Natürlich selber gekocht.

Pfoten-Anekdoten 03.09.2010, 20.42 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Frauchen blubbert mal wieder

Die Welt 2010

Dieses Jahr hat etwas eigenartiges. Wir wurden mit einem Orkan Anfang des Jahres begrüßt, der in weiten Teilen die Natur sehr geschädigt hat. Dort wo Wald verloren gegangen, wird nun darüber gesprochen, wie er wieder aufgeforstet werden kann. Wir werden nicht mehr erleben, ob die Natur sich erholt. Wir werden aber die nächsten Orkane mitbekommen, die sicherlich an Kraft und Zerstörung zunehmen werden.
Mittlerweile ist im Golf von Mexiko die zweite Bohrinsel in die Luft geflogen. Es ist erschreckend, denn jetzt geht das wieder los, dass erst einmal der Schaden als gering angegeben wird. Ob das so ist? Wir werden sehen. Es scheint so, als wolle das Öl uns sagen, dass wir nun endlich mal in die Pötte kommen müssen und auf andere Kraftstoffe umsatteln sollten. Die Natur ist machtlos und wenn wieder Öl ins Meer fließt, dann wird mit weiterem Gift dafür gesorgt, dass es nicht gesehen wird.
Bergleute sind eingeschlossen und werden wohl erst in Monaten befreit sein. Was mag das für die Seelen der eingeschlossenen bedeuten? Besonders dann, wenn doch bekannt ist, dass eben in jenem Bergwerk die Sicherheit ganz unten angesetzt war.
Familienväter bringen ihre Kleinkinder um. Da sitzt man fassungslos vor dem Fernsehgerät und fragt sich, welche Sicherung da rausgesprungen sein muss, dass ein Vater sein Kleinkind erhängt. Andere in den Tod zu reißen, wenn man mit dem Leben wie es ist nicht mehr zurecht kommt, ich verstehe es nicht.
Israelis und Palästinenser reden jetzt zum xsten Male zusammen, wie man Frieden schaffen kann. Zeitgleich bomben ewig gestrige weiter und zeigen damit, dass sie keinen Frieden wollen. Die Mauer die dort gebaut wurde, existiert in den Köpfen beider Parteien.
Ein SPD Politiker fällt aus dem Rahmen, wird seines Amtes bei der Bundesbank enthoben, löst aber zeitgleich eine Diskussion aus, die geführt werden muss.
Menschen, die einen Job suchen, laufen immer mehr Gefahr, nur noch über Zeitarbeit ein wenig Lebensunterhalt zu verdienen. Die Politik unternimmt nichts. Es spart die Rente für später, plündert aber die Sozialkassen.
Gegangene Politiker kassieren weiter ihre Bezüge aus Steuergeldern, während darüber geredet wird, wie Otto Normal weiter zur Kasse gebeten werden kann. Strom- und Gaspreise erhöhen sich, weil das Abrechnungsjahr sich dem Ende zuneigt und dann immer und unerwartet (zufällig) alles teurer wird.

Ich sitze hier und warte, ob der Nebel sich verzieht oder es erst am Abend hell wird.

Freitag, 03. September 2010 und man kann mit den Ohren schlackern.

Pfoten-Anekdoten 03.09.2010, 11.41 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ansichten-Einsichten

Braver Hund!!!

Wer's weiß, der weiß, dass der Retriever ja eigentlich einmal dafür gedacht war, das erlegte Federvieh aus dem Wasser zu holen. Retriever, der Name kommt nicht von ungefähr. Drum schmeiß ich mich ja auch immer weg vor Lachen, wenn einer "Red River" sagt und mich dann allwissend anschaut und mich für blöd erklärt, wenn ich mal kurz Schulmeister spiele. Manchmal ist allerdings Hopfen und Malz verloren und lasse die Menschen dann eben blöd sterben.
Auf jeden Fall war heute mal "Schultag" für Herrn Denzel. Die erste Lektion ging ja super und drum haben wir das vorhin verschärft.
In den Moselanlagen latschen bekanntlich die Enten, Schwäne und auch Nilgänse umher. Also genau das Lockmittel für einen Retriever, der sich mit einem Schlag auf einmal an seine Bestimmung erinnert.
Herr Denzel lief von der Leine. Ich habe ihn erst einmal wie Othello über die Wiese hüpfen lassen. Das sieht dann ein bisschen so aus wie eine Mischung aus Hund und Skippy.
Dann wurd es ernst.
Herr Denzel musste Fuß gehen und zwar richtig. Links von uns schnatterten aufgeregt die Enten, meine auch gehört zu haben "da ist der wilde Hund wieder!"
Herr Denzel ließ sich überhaupt nicht beeindrucken und würdigte die Enten keines Blickes. Super!!!
Nix mit "kleinen Hunger zwischendurch", einfach nur Augen auf mich, weil Frauchen sauer machen, das will mein Kumpel ja nun überhaupt nicht.
Klaro, es gab Gemüsekräcker als Belohnung.
Hier auf der Fausenburg, habe ich Herrn Denzel im Tunnel abliegen lassen. Ich latschte bis an unsere Mini-Terrasse, setzte mich da auf die Mauer. Da wollt mein Hund schon los und sagte nur laut: BLEIB
Das zog und erst als ich mit meinem Zeigefinger auf meine Brust deutete, kam Herr Denzel angeschossen.
Er lag dann vor mir und hörte sogar, als ich BLEIB sagte, weil er doch eigentlich die Nachbarin begrüßen wollte, die gerade vom Hof kam.
Das heute und hier, kann ich aber auch nur machen, weil ich weiß, dass von gegenüber der Hund nicht mehr kommt, weil nicht mehr da. Ansonsten waren wir ja ständig in Alarmbereitschaft.
Und jetzt?
Locker
Entspannt
und ich kann Denzel von der Leine lassen.




Shake your Body!

Pfoten-Anekdoten 02.09.2010, 18.04 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Denzel | Tags: Bruttig, Denzel, Golden Retriever,

Szenen einer Fotografie

Ich war gerade mit meiner Fellfluse spazieren und hatte, welch Zufall, die Digi mal dabei. Ist halt meist etwas lästig, denn die ist dann in der Hosentasche und die Hose rutscht dann immer so flott.

Da ich ja jetzt der Nachbarshund nicht mehr lebt und somit keine Randale unterwegs auf dem Heimweg mehr droht, habe ich meine Fellfluse ab Buchenweg von der Leine gelassen.

Vorher aber, habe ich den Weinberg samt Hund abgelichtet.



Immer mehr Urlauber probieren die süßen Früchte. Ich sag dann nix, weiß aber, dass man die ungewaschen nicht wirklich futtern sollte.



"Ich mach die Augen zu und schaue weg. Ich mag nicht fotografiert werden!"



"Hast Du das auch gehört Josi, da ist eine Reblaus mit Schnupfen, habe ich ganz genau gehört, nein wie furchtbar!"



"Na gut für meine Fans zeige ich mein hübsches Gesicht. Gut so?"

Die Trauben frisst Herr Denzel nicht, würde der nie drauf kommen. Im allgemeinen ist er nicht so ein Obsttyp. Äpfel sind für ihn Bälle, die seltsam schmecken, wenn man reinbeißt. Die Pflaumen am Wegesrand lässt er liegen. Im Grunde ja nicht falsch, so knabbert er dann auch nicht unbeobachtet auf einer Wespe rum.

Heute abend kommt Maria vorbei und ich schau mal, ob der Schokokuchen von gestern noch reicht. Es muss ja was Süßes im Haus sein und ...

Ansonsten schaue ich mal, was der Tag so bringt. Habe gerade eine Postkarte mit Ansicht von Bruttig an meine Ex-Kollegen in Anrath geschickt.

Ein bisschen müde bin ich, werde mal aber spülen und dann ... vielleicht 'nen Kaffee trinken?

Pfoten-Anekdoten 02.09.2010, 13.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Denzel | Tags: Bruttig.Golden Retriever

Optimist sein

Ich war gerade mit meiner Fellfluse die erste Runde des Tages. Mal abgesehen davon, dass die Spatzen wohl Kraft- und Krawallfutter zu sich genommen haben, war bis auf die Katze die auf dem Garagenhof saß nichts besonderes los.

Auf dem Rückweg fuhr ein Auto an uns vorbei, parkte beim Arzt vor der Tür und als die Autotür aufging, hallte uns "Wir sind geboren um zu leben" entgegen. Lustig eben nur, dass die beiden Insassen des Wagens mindestens 70 Jahre alt waren. Das nenn ich positives Denken.

So, muss zur Arbeit.

Pfoten-Anekdoten 02.09.2010, 08.30 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ansichten-Einsichten

Blödes Fahrrad!

Ich war in Cochem, was wegbringen und weil das Wetter so schön ist, habe ich mir in einer Eisdiele zwei Bällchen gegönnt. Schoko und Banane, alle anderen Sachen mag ich nicht. Auf dem Weg nach Cochem merkte ich schon, dass die Reperatur, die Herr Grizzly letztens ausgeübt hatte, wohl doch nicht so viel genutzt hatte.
Ich war im schwersten Gang unterwegs und ätz, das nervt dann bei gewissen Steigungen schon extrem. Dann pennten meine Finger ein, was auch nicht so toll war.
Irgendwie war ich froh, als ich wieder auf die Fausenburg einbog und mit letzter Kraft hier an der Kelterraumtür ankam.
Kann durchaus sein, dass ich gleich Hammer und Schraubenschlüssel zur Hand nehme. Soweit ich weiß, muss ich auch morgen nicht arbeiten.
Ich will das Fahrrad in Schuss haben und nicht immer beten, wenn ich unterwegs bin "lieber Gott, bitte nicht jetzt und hier. Danke!"

Im Backofen steht ein Schokokuchen und wenn Maria antraben sollte, so zum Abendkaffee, kann der Süßhunger bekämpft werden. Natürlich nur dann, wenn die Pralinen des Gatten nicht doch interessanter sind.

So, Küche putzen, dann den Hund rauslassen und dann mal den Drahtesel scharf anschauen.

Pfoten-Anekdoten 01.09.2010, 17.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Frauchen blubbert mal wieder

Freude

Der 1. September ist ein Tag der Freude.

Die 75 Watt Glühbirne ist Geschichte, weil sie der Umwelt schadet. Dafür bleiben aber Kohle- und Atomraftwerke in Betrieb, weil die der Umwelt nachhaltig nix tun.

Der Irak Krieg ist offiziell beendet. Na welch Freude sich da breit macht, für eine Sache, deren Rechtfertigung eventuell noch ein Gericht klären wird. Natürlich war Herr Saddam ein Arsch mit Ohren, eine mordende Wildsau. Aber, die USA waren dick befreundet mit dem Kerl und machen dann so etwas und die Welt schaut zu.
Unter Saddam sind tausende umgebracht worden. Aber, wenn wir uns die täglichen Bombenanschläge im Irak anschauen, kann man wohl kaum von Befriedung reden.
Selbst gestern wieder, als das ZDF was zum 11.09.2001 sendete, war mal wieder die Rede davon, dass Saddam praktisch Hand in Hand mit Bin Laden die Anschläge auf die Türme geplant habe.

Was kommt jetzt?
Angriff auf den Iran???
Ich will es gar nicht wissen.

Pfoten-Anekdoten 01.09.2010, 11.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Ansichten-Einsichten

Das widerspenstige Fotomodell

Man kennt das ja teilweise von den Stars, dass sie beim Anblick eines Fotografen die Flucht ergreifen oder gar den Fotografen eins auf die Rübe hauen.
Irgendwie scheint unsere blonde Fellfluse zu denen zu gehören, die sich abdrehen müssen, weil es ihnen zu lästig erscheint, sich den "Fans" hin und wieder einmal in voller Schönheit zu präsentieren.
Gestern haben wir es aber dennoch geschafft den Rabauken mal so abzulichten, dass schöne Bilder entstanden sind.



Hund vor Löwe und okay, der hochnäsige Blick von Herrn Denzel stört, aber er blieb wenigstens sitzen.

Und dann, welch Wunder, ein Bild wie man es so oft nicht sieht. Ein Hund der Haltung angenommen hat. Sonst macht der immer einen auf nassen Sack.



In der Ferne kam ein weisser Hund und auf so etwas steht meine Fellfluse ja. Da kann man sich auch mal vernünftig hinstellen und die Kamera vergessen.


Pfoten-Anekdoten 01.09.2010, 08.40 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Denzel | Tags: Golden Retriever, Bruttig,

Bruttig am freien Tag

So, Herrn Grizzly seine freien Tage sind um, ab jetzt gehört das Haus wieder mir *gg*

Nee, so ein langes Wochenende ist schon krass. Damals bei der N.Or.Ma, da kannten wir ja so etwas nie, da begann die Nachtschicht um 17.00 und die ganze Woche war im Arsch. Das Ende der Geschichte ist ja bekannt.

Wir latschen dann dank unserer Fellfluse, die nicht auf das Katzenklo passt, viel und vor allen Dingen gerne, durch die Moselanlagen. War auch zu schön das Wetter. Also für uns, die wir nicht sofort nach einem Heizkissen brüllen, weil die 20° unterschritten werden.



Ist das ein Problem-Bär??? Nee, aber wo denkt ihr hin. Wir sind ja hier nicht in Bayern! Echt toll, was da aus Holz geschnitzt wird und wirklich viele Urlauber bleiben stehen und schauen sich den Garten an.



Anno 1660, und jetzt wisst ihr, dass ich hier auf historischen Grund wohne.  Dieses Gehöft gab der Straße hier den Namen. Und ich wohne auf und nicht in der Fausenburg. Ansonsten möcht ich nur noch mit "Freifrau von und zu haste nicht gesehen" angeredet werden!!!



Da ist der Mond zu sehen! Guck genau hin, denn das ist keine kleine Wolke.



Hauptdarsteller dieses Bildes ist nicht das Boot. Es geht um das, was aussieht wie ein Busch. In Wahrheit ist das ein Baum, den der Orkan zum Anfang des Jahres umgehauen hatte. Manchmal ist die Natir stärker und es erwächst etwas, wo man dachte, dass der Tod dort wohnen würde.



An den drei Bänken, sitzen wir meistens mit Herrn Denzel weil er da seine Pfoten aus dem Weg hat. Und der Baum im Vordergrund, um den haben wir am Freitag gestanden, als urplötzlich ein Regenschauer kam. Mistelzweige schützten uns.

Ich sag ja, Bruttig ist ein Ort, wo man die Seele baumeln lassen kann.
Da klingelt es auch abends an der Tür und gereicht werden Wachsbohnen und Tomaten.
Herr Grizzly freut sich schon, denn Böhnchen mit Speck, Hackbällchen und Salzkartoffeln, sind nicht zu verachten. Frauchen kocht ja.

Wenn wir so in den Moselanlagen sitzen, holt uns die Erinnerung an Anrath ein. Unglaublich, dass wir da mehr als drei Monate waren. Ist wie ein Filmriss. Wir sind Zuhause und das als Rheinländer.

Unseren Tieren tut (örk, tolles Deutsches Wort) Bruttig auch viel besser. Pünktchen rockt hier drei Etagen und Denzel reißt sich nicht mehr die Haare am Schwanz aus.

Eine traurige Nachricht gab es dann heute noch, denn der Nachbarshund lebt nicht mehr. Die Nieren machten nicht mehr mit. So sehr ich dem Hund den Mord an Söckchen übel genommen habe, so sehr finde ich es traurig, dass er nun nicht mehr da ist. Dass er und Herr Denzel sich nicht mochten, shit happens. Wenn man so lange eine Fellfluse um sich herum hat, seine Marotten lieb gewonnen hat, dann tut es unendlich weh, wenn er nicht mehr da ist.


 

Pfoten-Anekdoten 01.09.2010, 00.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Frauchen blubbert mal wieder | Tags: Bruttig

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ANne
Hallo ihre da nebenan, hier ist kaum ein neuer Eintrag. Darum mal ein kurzes Gekritzel von mir... ANne :ok:
13.1.2010-23:14
Danielle
Lasse euch ein paar sonnige Ostergrüsse hier ;)
10.4.2009-10:31
Name Marion
Hallo ihr 2, was für nen tollen Blog und dein Herr Denzel ist der Hammer. Auch ich hab nen Hund, einen Berner Sennenrüde, Teddy ist 3 Jahre alt. Komm doch mal vorbei in unserem Blog, richte ihn grade her und bald wird viel über Teddy usw zu lesen sein. Lg. Marion & Teddy ;)
2.4.2009-14:39
Sabine + Paula
Halli,Hallo.Sehr schöne Seite.Kann meine " Paula " oft wiedererkennen.(Auch ein Goldi, fast 2 Jahre alt.)
Ein paar mehr Fotos wären supi. :D Liebe Grüße aus dem hohen Norden von Sabine mit Paula
26.2.2009-13:01
frechdachs
Gute Besserung!
8.10.2008-18:13